Begegnungen im Garten

Der Kulturverein im Toni-Knapp-Haus lädt zur Ausstellungseröffnung

Begegnungen im Garten – Susanne Liner

am Freitag den 08.10.2026 um 19 Uhr im Toni-Knapp-Haus, Schwaz, Burggasse 16, ein.

Susanne Liner widmet sich in ihrer Ausstellung „Begegnungen im Garten“ einem vielschichtigen Bildraum zwischen Erinnerung, Naturerfahrung und innerer Entwicklung. Ausgangspunkt ist der Garten als prägender Ort der Kindheit – ein Raum sinnlicher Wahrnehmung, in dem Licht, Bewegung und Klang zu ersten intensiven Erlebnissen verschmelzen. Zwischen schimmernden Blättern, flirrenden Schatten und den Stimmen der Natur entsteht ein Erfahrungsfeld, das gleichermaßen von Staunen, Schönheit und der frühen Begegnung mit Vergänglichkeit geprägt ist.

Liners künstlerische Auseinandersetzung versteht den Garten jedoch nicht nur als konkreten Ort, sondern als erweiterten Denk- und Erfahrungsraum. Inspiriert von philosophischen, psychologischen und naturbezogenen Konzepten – von epikureischer Lebenskunst bis hin zu C. G. Jungs Symbolik des Gartens als Seelenraum – entfaltet sich eine vielschichtige Erzählung über Wachstum, Wandel und Selbstbegegnung. Der Garten erscheint als lebendiger Prozess, in dem sich äußere Eindrücke und innere Bilder durchdringen.

Zugleich thematisiert die Künstlerin das Spannungsfeld zwischen Eigenem und Fremdem: Gärten als überlieferte Räume, die erst durch bewusste Auseinandersetzung zu den eigenen werden, ebenso wie fremde Gärten, die faszinieren, inspirieren und zugleich ihre eigenen Grenzen und Risiken bergen. Diese Erfahrungen verdichten sich zu einer künstlerischen Bildsprache, die das Wechselspiel von Nähe und Distanz, Bewusstem und Unbewusstem sichtbar macht.

In ihren Arbeiten versammelt Susanne Liner „Begegnungen“ als bildhafte Dialoge mit dem sich stetig wandelnden Leben. Dabei wird der Garten zum Sinnbild eines inneren wie äußeren Kosmos, in dem sich persönliche Erfahrungen, natürliche Prozesse und universelle Zusammenhänge spiegeln. Anklänge an alchemistische Vorstellungen, etwa bei Paracelsus, erweitern diesen Raum um die Idee der Transformation und Veredelung des Erlebten.

Die Ausstellung im Toni Knapp-Haus erhält eine zusätzliche Dimension durch den Dialog mit dem Ort selbst. Das ehemalige Wohn- und Atelierhaus des Künstlers Toni Knapp, der die Natur als zentrale Inspirationsquelle verstand, wird zum Resonanzraum für Liners Arbeiten. In dieser Begegnung zweier künstlerischer „Gärten“ entsteht ein stiller Austausch über Zeit, Wahrnehmung und künstlerische Praxis.

„Begegnungen im Garten“ lädt dazu ein, den Garten als offenen Denkraum zu begreifen – als Ort der Wahrnehmung, der Erinnerung und der fortwährenden Verwandlung.

(Susanne Liner, Juli 2026)

Geöffnet ab 09.10. bis 08.11.2026

Freitag bis Sonntag 17.00 – 19.00 Uhr

Zur Ausstellung spricht im Dialog am 08.11. um 17.00 Uhr Wolfgang Schoppmann, Curator und Kunstexperte, Düsseldorf 

Zur Kulturmeile am 26. Oktober führt die Künstlerin um 13.00 Uhr und 16.00 Uhr durch die Ausstellung.

Kunst-Brunch am 31.10.2026 von 10.00 – 12.00 Uhr (Voranmeldung bis 18.10 unter verein@toniknapphaus.at)

Führung am 18.10.2026 um 18.00 Uhr

Bei herrlichem Wetter wurde die Ausstellungseröffnung im Garten feierlich eröffnet und bot den zahlreichen Gästen einen stimmungsvollen Auftakt. Für die musikalische Umrahmung sorgte Vinzenz Gassner mit seinen Saxophonklängen, die der Veranstaltung eine besondere Atmosphäre verliehen. Die Begrüßung erfolgte durch den Obmann sowie durch Julietta Spiss im Namen der Stadt, die die Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen hießen.

Im Anschluss hielt die Künstlerin Leonie-Hannah Huber die Laudatio und gab spannende Einblicke in die Werke und deren Wirkung. Der ausstellende Künstler Bernd Oppl konnte krankheitsbedingt leider nicht persönlich anwesend sein. Die Ausstellungsräume erhielten durch die gezeigten Werke und Fotoserien eine völlig neue Atmosphäre. In zwei Räumen befinden sich Videoinstallationen – die sogenannten „Boxen“ – die ein besonderes Erlebnis für Augen und Ohren sind. So wird man Teil der von Oppl erstellten Räume.

Die Ausstellung ist noch bis 31.05 von Freitag bis Sonntag von 17:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

Water is My Eye

Der Kulturverein im Toni-Knapp-Haus lädt zur Ausstellungseröffnung

Water is My Eye von Bernd Oppl

am Donnerstag den 21.05.2026 um 19 Uhr im Toni-Knapp-Haus, Schwaz, Burggasse 16, ein.

„Der Film als architektonische Kunst, die Raum abbildet, transformiert und dadurch neue Räume schafft. Woher kommt dieses Interesse an Räumen und wohin soll es uns führen?
Ich frage mich oft, wo ich bin, was mich umgibt, mich begrenzt, abgegrenzt. 

Dann stelle ich fest, dass ich mich in irgendwelchen Räumen befinde. 
Räume bestimmen deine künstlerische Ausdruckswelt, Räume als Container von Lebenssituationen. Mit der Kamera ist es uns möglich, Seherfahrungen zu machen, die wir ohne diese nicht machen könnten. Es ist uns möglich, unser Auge auf filmische Apparate ,auszulagern‘ und es mit der Kamera auf eine Reise zu schicken.“

– Bernd Oppl im Gespräch mit Thomas Häusle, Hidden Rooms (2019).

Der aus Tirol stammende Künstler, heute in Wien lebend und arbeitend, zählt zu den international präsenten Positionen der zeitgenössischen Kunst. Seine Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Ländern gezeigt – von den USA über Schweden und Bulgarien bis hin zu Madrid und Amsterdam – und begeistern ein stetig wachsendes Publikum weltweit.

Mit seinen vielschichtigen Werken, die auch in dieser Ausstellung zu erleben sind, hat er nicht nur internationale Aufmerksamkeit erlangt, sondern wurde dafür auch mit mehreren renommierten Kunstpreisen ausgezeichnet. Besonders hervorzuheben ist, dass sich unter den präsentierten Arbeiten auch jene preisgekrönten Werke befinden, die seine künstlerische Handschrift und seine eindringliche Auseinandersetzung mit Raum, Wahrnehmung und Atmosphäre eindrucksvoll sichtbar machen.

Geöffnet ab 22.05. bis 31.05. 2026

Freitag bis Sonntag 17.00 – 19.00 Uhr

Der Kulturverein im Toni-Knapp-Haus lädt zur Verkaufsausstellung

Schätze aus dem Toni-Knapp-Haus

am Freitag, den 28.11.2025 um 15 Uhr im Toni-Knapp -Haus, Schwaz, Burggasse 16, ein.


Geöffnet von Freitag, 28.11. bis Sonntag, 30.11.2025 von 15 – 19 Uhr.

Es werden die Bilder aus folgendem Katalog verkauft:

Am 16.10. durften wir bei großem Andrang die Ausstellung „Harmonie in Bronze“ von Horst Unterlechner zuerst auf dem Pfundplatz mit der Enthüllung von drei Figuren und anschließend im Toni-Knapp-Haus eröffnen.

Musikalisch wurde die Enthüllung von einem Bläserquintett der Stadtmusik Schwaz begleitet und im Toni-Knapp-Haus gab es eine musikalische Umrahmung durch die Singer-Songwriterin Carina. Hier sprach Horst Unterlechner Jr. mit der Kulturreferentin Iris Mailer-Schrey über die Ausstellung und den Künstler Horst Unterlechner.

Die Ausstellung mit Figuren in Haus und Garten ist noch bis 2. November 2025, von Freitag bis Sonntag 17:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

v.l.n.r.: Horst Unterlechner Jr., GR Iris Mailer-Schrey, Bgm. Victoria Weber und Obmann Martin Waldauf
Interview mit Horst Unterlechner Jr.

Der Kulturverein im Toni-Knapp-Haus lädt zur Ausstellungseröffnung

HARMONIE in BRONZE von Horst Unterlechner

am Donnerstag den 16.10.2025 um 18 Uhr

zur Enthüllung auf dem Pfundsplatz und anschließenden Ausstellungseröffnung im Toni-Knapp-Haus, Schwaz, Burggasse 16, ein.

Laufzeit: 17. Oktober bis 02. November 2025

Öffnungszeiten Freitag-Sonntag von 17 Uhr bis 19 Uhr.

Bei perfektem Wetter fand am Mittwoch die Eröffnung der Ausstellung Komplizen*schaft statt!

Aber nicht nur tolles Wetter begleitete den Abend sondern auch viele nette Besucher:innen.

Erstmals wird im Rahmen der Ausstellung nicht nur die Ausstellungsräume im gesamten Erdgeschoss, sondern auch unser Keller mit genutzt.

Die vielfältige Ausstellung läuft noch bis 19. Juli 2025 und ist jeweils Freitag, Samstag und Sonntag von 17 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.

Weitere Veranstaltungen im Zuge dieser Ausstellung:

Art Breakfast, am 05.07.2025 von 10 bis 12 Uhr

Finissage, am 19.7.2025 um 18 Uhr

Der Verein freut sich über Ihren Besuch!

Foto: Peter Hörhager
Foto: Peter Hörhager

Der Kulturverein im Toni-Knapp-Haus lädt zur Ausstellungseröffnung mit den Künstler*innen

Gergő Bánkúti, Stèf Belleu, Ina Hsu, GROUP mΛt∫, Ursula Groser, Susanne Liner, Milena Meller, Nora Schöpfer, Michelle Schmollgruber, Albin Schutting, Elisabeth Schutting, Juri Velt

unter dem Titel

KOMPLIZEN*SCHAFT

am Mittwoch den 18.06.2025 um 19 Uhr im Toni-Knapp-Haus, Schwaz, Burggasse 16, ein.

Begrüßung: MMag. Dr. Melanie Wiener, MAS

Text: Carolina Schutti

Art Breakfast, am 05.07.2025 von 10 bis 12 Uhr

Finissage, am 19.7.2025 um 18 Uhr

Laufzeit: 19. Juni bis 19. Juli 2025

Öffnungszeiten Freitag-Sonntag von 17 Uhr bis 19 Uhr.

Die Ausstellung Komplizen*schaft im Toni Knapp Haus in Schwaz versammelt elf Künstler*innen, die sich in wechselnden Formationen und über Jahre gewachsene Netzwerke gemeinsam auf die Suche nach neuen Wegen des Zusammenwirkens begeben. Inspiriert von Gesa Ziemers Konzept der Komplizenschaft geht es hier nicht nur um einfache Kollaboration, sondern um ein bewusstes, häufig experimentelles Zusammenspiel. Als Komplizen*Innen auf Zeit steht die Frage im Mittelpunkt, was Künstler*innen zur Zusammenarbeit bewegt. Sie beleuchtet, wie persönliche Perspektiven sich zu einer gemeinsamen Haltung verdichten. Im Zentrum steht die kollektive Praxis als Fundament künstlerischen Handelns: Welche Rolle spielen dabei die Unzufriedenheit mit dem Status quo, das Unbehagen gegenüber traditionellen Geschlechterrollen und die gemeinsame Suche nach neuen Wegen des Zusammenlebens? Komplizen*schaft lädt dazu ein, diese Spannungsfelder auszuloten und neue Formen solidarischer künstlerischer Praxis sichtbar zu machen.

Bángruber Schellő
(Gergő Bánkúti Michell Schmollgruber)
Susanne Liner
Ina Hsu

Zur Pressemeldung vom 10.05.2025

KOMPLIZEN*SCHAFT – Ausstellung im Toni Knapp Haus, Schwaz

Auf Einladung des Vereins Toni Knapp Haus und auf Initiative der Künstlerin Ursula Groser ist von 20. Juni bis 19. Juli die Ausstellung Komplizen*schaft zu sehen, zu der zehn weitere Künstler*innen eingeladen sind, eigene und im Kollektiv entstandene Werke zu präsentieren. Die EröNnung der Ausstellung findet am 18. Juni um 19 Uhr statt.

Inspiriert von Gesa Ziemers Konzept der Komplizenschaft thematisiert die Ausstellung einerseits künstlerische Kollaboration, andererseits das experimentelle Zusammenspiel. Im zentralen Ausstellungsraum werden von den Künstler*innen gemeinsam gestaltete Leporellos zu sehen sein, beispielhaft für das Ausstellungskonzept. Individuelle, grafische, malerische und collagierte Elemente dienen als Impuls für die weitere Gestaltung durch die anderen Künstler*innen. Dieser Arbeitsansatz fordert, unseren Blick zu erweitern, Bilder neu zu denken, sich auf die Arbeit anderer einzulassen und das „Miteinander“ zu suchen. Mit den Leporellos und deren Präsentation entstehen facettenreiche Skulpturen, die, ausgehend von Einzelpositionen, das Konzept der Interaktion repräsentieren, dabei entstehende Geschichten, inhaltliche und formale Zusammenhänge visualisieren. Die Autorin Carolina Schutti nimmt mit einem eigens entstandenen Text, der bei der Eröffnung vorgetragen wird, Bezug auf die Struktur des Leporellos und die künstlerischen Intentionen der Teilnehmenden.

«Komplizenschaft heißt Mittäterschaft: Man hat eine Idee, schmiedet einen Plan und setzt diesen gemeinsam um. » Gesa Ziemer

Komplizen*schaft zeigt Werke von Künstler*innen, die in wechselnden Formationen und langjährigen Kollaborationen das Potenzial gemeinschaftlichen Arbeitens erkunden. Die Ausstellung zeigt individuelle und kollektive Positionen, die durch biografische oder konzeptionelle Schnittstellen verbunden sind.

Eine biografische Verbindung entsteht durch Juri Velt, Susanne Liner und Ursula Groser, alle aus Schwaz und dort künstlerisch präsent. Juri Velt erforscht Modelle des Zusammenlebens und Widerstand zwischen Stadt und Land, Architektur und Kunst. Liner schafft Bilder, die Verletzlichkeit und Wandel zeigen. Ursula Groser dekonstruiert in ihren Arbeiten Machtverhältnisse, untersucht das Verhältnis des Individuums zur Gruppe.

Elisabeth Schutting arbeitet des Öfteren mit ihrem Ehemann Albin und ist in den co.studios mit Nora Schöpfer vernetzt, die mit der Projektgründung „open lines: art research on coexistence“ den Austausch zwischen Kunst, Gesellschaft und der Natur untersucht. Nora Schöpfer initiierte dazu Ausstellungsprojekte, etwa bei der PARALLEL Vienna 2024 und im Reich für die Insel. Die co.studios in Innsbruck öffnen regelmäßig ihre Atelierräume für interdisziplinäre Präsentationen. Elisabeth Schutting kooperiert auch mit Ursula Groser, etwa bei Ausstellungen in der Galerie Ufo in New Orleans und der Galerie Eboran in Salzburg.

Verbindungslinien bilden die Künstler*innen Vereinigung Tirol, das Künstlerhaus Büchsenhausen und die Kunstschule Bilding in Innsbruck, sind Schnittstellen für künstlerische Perspektiven und Kooperation.

Milena Meller, Vorstandsmitglied der Künstler*innen Vereinigung, untersucht in ihrer Arbeit das Verhältnis von Malerei, Zeichnung, Fotografie und Film, mit Fokus auf Ort und Übergänge zwischen privat und öffentlich.

Die Gruppe mʌtʃ (Gergő Bánkúti, Stèf Belleu, Ina Hsu) schafft seit 2022 Rauminstallationen, die Keramik, Malerei, Zeichnung und Installation verbinden und sich mit kollektiver künstlerischer Identität beschäftigen.

Das Projekt „Saints“ (Bángruber Schellő, Bánkúti, Schmollgruber) hinterfragt Heiligenikonografien mit Kartoffelskulpturen und Fotografie.

Die Ausstellung Komplizen*schaft lebt von Beziehungen und betont die Bedeutung von kreativer Gemeinschaft, die Raum für neue Begegnungen und Allianzen bietet.

Pressekontakt:

Ursula Groser

E-Mail: info@ursulagroser.com

Telefon: +43 650 7534757 

Web: https://www.komplizenschaft.at/

Elisabeth Schutting

E-Mail: office@elisabethschutting.com

Telefon: +43 650 2749786

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Letzten Donnerstag feierte der Kulturverein im Toni Knapp Haus eine ganz besondere Eröffnung!

Einerseits fand am Pfundplatz die feierliche Enthüllung des „Bullen“ von Jos Pirkner statt, der dort bis zum 3. November bewundert werden kann.

Andererseits wurde die Ausstellung „Ein Leben für die Kunst“ von Jos Pirkner, einem der renommiertesten Tiroler Künstler im Toni Knapp Haus eröffnet.

Exzellent musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von „Anras Brass“, die mit ihrer Musik nicht nur für großartige Atmosphäre sorgten, sondern auch einige Gäste zu Tanzeinlagen animierten. Wir durften zahlreiche Besucher begrüßen, die nicht nur die Kunstwerke, darunter einige bislang unveröffentlichte Exemplare von Jos Pirkner, bewunderten, sondern auch das Catering vom Squaze genossen. Wir sind äußerst begeistert über diesen gelungenen Auftakt!

Die Ausstellung ist täglich von 17:00 bis 19:00 Uhr geöffnet, der Bulle am Pfundplatz ist jederzeit frei zugänglich.